Kortikosteroid-Umrechnungsrechner

Rechnet Kortikosteroid-Dosierungen anhand von Äquivalenzen um

Medical Specialty:
pharmakologie

NUR FÜR MEDIZINISCHES FACHPERSONAL

Dieser Rechner ist ein Hilfsmittel, das ausschließlich für medizinisches Fachpersonal bestimmt ist. Er ersetzt nicht das klinische Urteilsvermögen. Die endgültige Entscheidung über Diagnose und Behandlung liegt in der alleinigen Verantwortung des Fachpersonals.

Patientendaten

. Enter the value for Ausgangsdosis in mg.

Über diesen Rechner 💡

Ein Kortikosteroid-Umrechner, oft als Steroid-Äquivalenzrechner bezeichnet, ist ein unverzichtbares klinisches Werkzeug, das von Angehörigen der Gesundheitsberufe verwendet wird, um äquipotente Dosen zu bestimmen, wenn ein Patient von einem Kortikosteroid-Medikament auf ein anderes umgestellt wird. Dieses Werkzeug ist von grundlegender Bedeutung, da verschiedene Kortikosteroide (wie Prednison, Hydrocortison, Methylprednisolon und Dexamethason) sehr unterschiedliche entzündungshemmende (glukokortikoide) Potenzen besitzen, zusätzlich zu unterschiedlichen mineralokortikoiden (Salz- und Wasserretention) Eigenschaften und biologischen Halbwertszeiten. Der Umrechner verwendet etablierte Äquivalenzverhältnisse – zum Beispiel entsprechen 5 mg Prednison in der entzündungshemmenden Wirkung ungefähr 20 mg Hydrocortison, 4 mg Methylprednisolon oder 0,75 mg Dexamethason – um die Dosis des neuen Medikaments zu berechnen, die eine vergleichbare therapeutische Wirkung erzielt. Die korrekte Verwendung dieses Umrechners ist entscheidend, um die Krankheitskontrolle aufrechtzuerhalten, eine Unterdosierung (die zu einem Krankheitsschub oder einer Nebenniereninsuffizienz führen kann) zu vermeiden und eine Überdosierung (die das Risiko von cushingoiden und metabolischen Nebenwirkungen erhöht) während der Therapieumstellung zu verhindern.

Referenzwerte

  • Äquivalente Dosis des umgerechneten Kortikosteroids

Formel

Calculation Methodology Umrechnung basierend auf entzündungshemmenden Wirkungsäquivalenzen

Referenz

Chrousos GP. Adrenocorticosteroids & adrenocortical antagonists. In: Katzung BG, ed. Basic & Clinical Pharmacology. 12th ed. McGraw-Hill; 2012.