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Modifizierte Rankin-Skala (mRS)

Bewertung des Grades der funktionellen Behinderung nach einem Schlaganfall

NUR FÜR MEDIZINISCHES FACHPERSONAL

Dieser Rechner ist ein Hilfsmittel, das ausschließlich für medizinisches Fachpersonal bestimmt ist. Er ersetzt nicht das klinische Urteilsvermögen. Die endgültige Entscheidung über Diagnose und Behandlung liegt in der alleinigen Verantwortung des Fachpersonals.

neurologie

Modifizierte Rankin-Skala (mRS)

mRS 0 - Keine Symptome - 1mRS 0 - Keine Symptome - 2
0

mRS 0 - Keine Symptome

Keine Symptome oder Behinderung. Vollständige Rückkehr zu den üblichen Aktivitäten.

mRS 1 - Symptome ohne signifikante Behinderung - 1mRS 1 - Symptome ohne signifikante Behinderung - 2
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mRS 1 - Symptome ohne signifikante Behinderung

Fähig, trotz einiger Symptome alle üblichen Aktivitäten und Aufgaben auszuführen.

mRS 2 - Leichte Behinderung - 1mRS 2 - Leichte Behinderung - 2
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mRS 2 - Leichte Behinderung

Nicht in der Lage, alle früheren Aktivitäten auszuführen, aber in der Lage, sich ohne Hilfe um die eigenen Angelegenheiten zu kümmern.

mRS 3 - Mäßige Behinderung - 1mRS 3 - Mäßige Behinderung - 2
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mRS 3 - Mäßige Behinderung

Benötigt etwas Hilfe, kann aber ohne Hilfe gehen.

mRS 4 - Mäßig schwere Behinderung - 1mRS 4 - Mäßig schwere Behinderung - 2
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mRS 4 - Mäßig schwere Behinderung

Kann ohne Hilfe nicht gehen und kann sich ohne Hilfe nicht um die eigenen körperlichen Bedürfnisse kümmern.

mRS 5 - Schwere Behinderung - 1mRS 5 - Schwere Behinderung - 2
5

mRS 5 - Schwere Behinderung

Bettlägerig, inkontinent und benötigt ständige Pflege und Aufmerksamkeit.

mRS 6 - Tod - 1mRS 6 - Tod - 2
6

mRS 6 - Tod

Tod im Zusammenhang mit dem Schlaganfall oder seinen Komplikationen.

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Über diesen Rechner 💡

Die modifizierte Rankin-Skala (mRS) ist ein weit verbreitetes klinisches Instrument zur Messung des Grades der Behinderung oder funktionellen Abhängigkeit bei den täglichen Aktivitäten von Patienten, die ein neurologisches Ereignis erlitten haben, und ist besonders zentral bei der Bewertung der Ergebnisse nach einem Schlaganfall (zerebrovaskulärer Insult). Es handelt sich um eine einfach anzuwendende Ordinalskala, die sich auf die allgemeine funktionelle Kapazität des Patienten konzentriert und nicht auf spezifische neurologische Defizite. Die Skala besteht aus 7 Stufen, von 0 bis 6, wobei jede Punktzahl ein bestimmtes funktionelles Ergebnis darstellt: 0 bedeutet keine Symptome; 1 bedeutet keine signifikante Behinderung trotz vorhandener Symptome, wobei der Patient alle üblichen Aufgaben und Aktivitäten ausführen kann; 2 bedeutet leichte Behinderung, wobei der Patient nicht alle früheren Aktivitäten ausführen kann, aber in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten ohne Hilfe zu regeln; 3 bedeutet mäßige Behinderung, wobei der Patient etwas Hilfe benötigt, aber ohne Hilfe gehen kann; 4 4bedeutet mäßig schwere Behinderung, wobei der Patient ohne Hilfe nicht gehen kann und seine eigenen körperlichen Bedürfnisse nicht ohne Hilfe befriedigen kann; 5 bedeutet schwere Behinderung, wobei der Patient bettlägerig ist, oft inkontinent und ständige Pflege und Aufmerksamkeit benötigt. Schließlich bedeutet die Punktzahl 6 Tod. Die mRS ist ein fundamentales Ergebnismaß in klinischen Schlaganfallstudien und ist entscheidend für die Prognose und die therapeutische Nachsorge.

Formel

Klinische Bewertung der funktionellen Kapazität auf 7 Stufen (0-6)

Referenz

  • Rankin J. Cerebral vascular accidents in patients over the age of 60. Scott Med J. 1957;2(5):200-15.
  • Brasilianische Schlaganfallgesellschaft (2023). Quelle: https://avc.org.br/wp-content/uploads/2023/09/image-3-1024x610.png